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original chinesische Spezialitäten

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01.02.2016

Die Peking-Küche

Im Jahre 1276 nach Christus wurde China von Mongolen regiert und viele Mongolen, Hui und Mandschuren ließen sich in Peking nieder um Handel zu treiben. Seit dieser Zeit wird Lammfleisch und Rindfleisch als Hauptzutat der Pekinger Küche verwendet.

Als Kaiser Yongle später in der Ming-Dynastie (1368-1644) die Hauptstadt von Nanjing nach Beijing verlagerte ließ er viele Köche aus der Provinz Shandong in die verbotene Stadt kommen. Dadurch wurde die Pekinger Küche stark von der Küche Shandongs beeinflusst.

In der Qing-Dynastie ließen die mandschurischen Herrscher Köche aus allen Provinzen des Reiches in den Küchen der verbotenen Stadt arbeiten.
Da die adelige Oberschicht und die hohe Beamtenschaft so speisen wollten wie die kaiserliche Familie, wandelte sich die Peking-Küche in einen Mix aus Shandong Küche und der Küche der verbotenen Stadt. Die Hauptzutat ist hierbei nicht nur Schweinefleisch, sondern Lammfleisch, Wild bzw. Meeresfrüchte. Der Geschmack ist pikant und würzig. Die Form der Speisen ist fein und elegant.

Auf Grund des Klimas (Sommer ca. 40°C und Winter ca. -20°C) unterliegt die Peking-Küche einer starken Saisonalität. Im Sommer isst der Pekinger mehr Schweinefleisch, Meeresfrüchte und Gemüse. Dagegen im Winter isst er mehr Lamm und Wild, da diese Fleischsorten den Körper wärmen.



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